Mit der Reiseplanung geht es langsam aber sicher voran. Wir haben eigentlich auch keine Zeit mehr zu verlieren. Denn schon im Juni soll es losgehen. Wir werden zuerst nach Allaska fahren und von da aus geht es dann zwei Wochen später nach Ägypten. Natürlich haben wir dadurch höhere Flugkosten, aber ich denke, dass es sich lohnt. Denn in diesem Sommer haben wir die einmalige Gelegenheit, einen langen Urlaub zu machen. Und dann auch noch in zwei Länder! Ich war mit meinem Mann noch nie in Allaska, insofern bin ich sehr froh, dass ich jetzt mitfliege. Er hat mir so viel von seiner Zeit in Allaska erzählt und nun habe ich die Chance, zu sehen, wo er gewesen ist. Da er sich dort sehr gut auskennt, hat er alles, was Allaska angeht, schon fast geplant und will es mir nur noch erzählen. So kann ich auch Wünsche äußern. Wenn ich denn Welche hab. Aber ich mir ziemlich sicher, dass er an alles gedacht hat. Ich vermute also, dass ich mit dem, was er geplant hat, absolut einverstanden sein werde. Dann muss er nur noch die Hotels buchen.
Und was die Zeit in Ägypten angeht, da kenne ich mich wiederum besser aus. Und eigentlich steht alles schon fast fest. Ich muss meinem Mann heute Abend nur erzählen, was ich mir alles ausgedacht habe. Wenn er das OK findet, können wir auch gleich die Hotels buchen.
Ich bin wegen dem bevorstehenden Urlaub sehr aufgeregt. Nicht nur reisen wir in zwei Länder. In jedem Land werden wie auch noch die verschiedensten Orte besuchen. Das ist doch wunderbar! In einem Monat werden wir so viel erleben! Ich kann es kaum erwarten!
Hallo allerseits,
Ich habe euch von meiner Reiseplanung schon mal berichtet. Beziehungsweise davon, dass ich nach Ägypten reisen wollte und dass mein Mann da sehr unentschlossen war. Ich habe ihm schon eine sehr lange Bedenkzeit gegeben. Er sollte ja in Ruhe überlegen und entscheiden, ob er da mitreisen will oder nicht.
Und nun, nun haben wir endlich Klarheit. Wir haben uns ganz intensiv besprochen und sind zu einer Entscheidung gekommen. Wir werden gemeinsam Urlaub machen. Aber wir werden nicht die ganze Zeit in Ägypten verbringen. Ich weiß, ihr findet das sicherlich total überraschend. Immerhin habe ich mich schon so lange nach diesem langen Urlaub in Ägypten geseht. Und nun überlege ich es mir auf einmal doch ganz anders. Aber wartet mal bis ihr die ganze Geschichte gehört habt.
Wir haben Folgendes beschlossen: Wir werden die Hälfte der Zeit in Ägypten verbringen. Und die andere Hälfte verbringen wir dann eben in Allaska. Allaska ist die ganz große Leidenschaft von meinem Mann. Er liebt das Land über alles. Ihn begeistert die Natur dort. Er hat in seiner Jungend sehr oft dort Urlaub gemacht. Oder besser gesagt: er hat den Urlaub in Allaska mit Arbeit kombiniert. Er war immer in den Sommermonaten da und hat es immer so arrangiert, dass er eine Wile ganz klassisch Urlaub macht. Und in den restlichen Wochen hat er vor Ort gearbeitet. Es sind immer irgendwelche Aushilfsjobs gewesen, mit denen er sich dann den Aufenthalt finanziert hat. Die haben es ihm ermöglicht, über längere Zeit in Allaska zu bleiben. Und das fand er einfach klasse.
In diesem Urlaub werden wir also einen Großteil der Zeit in Ägypten verbingen. Und danach geht es weiter nach Allaska. So kann mein Mann meine große Leidenschaft Ägypten miterleben. Und ich kann seine große Leidenschaft Allaska miterleben. Das finde ich echt toll.
Nun habe ich meinem Mann etwas Bedenkzeit gegeben wegen Ägypten. Er soll schließlich ganz in Ruhe überlegen, ob er denn mit nach Ägypten will. Oder sich für ein anderes Reiseziel entscheiden will. Noch hat er mir nicht gesagt, wie er sich entschieden hat. Ich denke, er hat es auch nicht ganz einfach: Er hat ein bisschen Angst, dass ich eventuell traurig reagieren könnte, wenn er denn sagen würde, dass er überhaupt keine Lust auf Ägypten hat.
Wir haben bisher nur ein einziges Mal getrennt Urlaub gehabt und das war für mich vollkommen OK. Ich habe ihn zwar an meiner Seite vermisst. Aber ich wäre nie und nimmer auf die Idee gekommen, ihm Vorwürfe zu machen, dass er sich für einen anderen Urlaub entschieden hat. Er hat ja auch seine Vorlieben, die ich eben nicht teile. Deswegen war es damals OK, dass er im Urlaub woanders hingefahren ist. Damals habe ich mich für Griechenland entschieden und er hat sich Schweden ausgesucht. Ich bin nun mal lieber im Süden und er ist lieber im Norden. Daran ist echt nichts zu ändern und ich finde es auch nicht schlimm. Ich finde es absolut in Ordnung. Ich denke, damals im Urlaub hat er mich mehr vermisst als ich ihn. Er hat mich jedenfalls in der Zeit ziemlich oft angerufen. Aber vielleicht war es auch nur, weil er nach mir “sehen” wollte und schlechtes Gewissen hatte, dass er seine Frau im Stich gelassen hat.
ich habe diesmal versucht, ihm die Vorzüge eines Ägyptenurlaubs zu vermitteln. Aber ich habe ihm auch ganz klar gesagt, dass ich die Entscheidung ihm überlassen will, ob er mitreisen will. Ich glaube aber, er nimmt es mir immer noch nicht ab. Er denkt halt, dass es nur eine Masche von mir ist, damit er schlechtes Gewissen bekommt und mitkommt.
Hallo liebe Freunde,
ich habe euch versprochen, dass ich euch mit meiner Resieplanung auf dem Laufenden halten würde. Ihr wisst ja noch, ich möchte ganz bald nach Ägytpten reisen. Es war schon lange mein Traum. Mein Arbeitgeber wollte nur sehr lange nicht zustimmen. Nun hat er zugestimmt und der Reise steht nichts mehr im Wege. Aber auch gar nichts. Ich bin deswegen total aufgeregt.
Mein Mann ist sich noch gar nicht sicher, ob er da überhaupt mitkommen will. Er hat schon irgendwie angedeutet, dass er eventuell nur einen Teil der Reise mitmachen will und nicht die ganzen 4 Wochen. Ich finde es ein bisschen Schade. Nicht weil ich mich in der Sache durchsetzten will, sondern weil ich meine Freude an Ägypten mit ihm teilen wollte. Andererseits, er selber steht ja nicht so sehr auf Ägypten. Eigentlich steht er gar nicht drauf. Und deswegen denke ich, dass es auch absolut berechtigt ist, wenn er sagen würde, dass er da nicht die ganzen vier Wochen mitmachen will.
Ich denke, ich gib ihm noch ein bisschen Zeit zu entscheiden und dann kann ich alles endgültig planen und buchen. Eigentlich hat er bei jeder Reise Bedenken. Er überlegt immer, ob es denn das richtige Reiseziel ist, ob wir da nicht auch zu lange bleiben. Und und und… Am Ende ist er meistens sehr froh, dass die Reise so wie geplant gelaufen ist. Aber anfangs muss er sich immer skeptisch zeigen. Mit Anfangs meine ich nicht die Phase der Reiseplanung, sondern die Zeit danach. Meistens haben wir alles gemeinsam besprochen und geplant und da kommen dann auch seine Zweifel auf, ob wir uns denn für das richtige Reiseziel entschieden haben.
Am besten lasse ich ihm noch ein bisschen Bedenkzeit und dann können wir alles bereden.
Heute hat es geklappt!!!!
Mein arbeitgeber hat mir einen längeren Urlaub genehmigt. Damit geht es im Juni für 4 Wochen nach Ägypten. Ich freue mich sehr und bis zum Sommer werde ich das Arabisch schon so gut drauf haben,dass ich mich zumindest mit Händen und Füßen verständigen kann. Mein Mann war nicht ganz so begeistert…er hat keine Lust 4 von seinen insgesamt 6 Wochen Urlaub im Sommer zu nehmen,weil er sagt,dass er es nicht schafft,dann ein halbes Jahr durchzuarbeiten. Aber ich habe gesagt,wenn er nicht mitkommen will,dann fahre ich auch allein. Diese Aussage hat ihn dann doch bewegt, den Urlaub bei seinem Chef gleich einzureichen.
Das wird sicherlich toll werden. Ich bin jetzt schon am planen. Ich dachte mir,dass wir es so gestalten,dass es ein Mix aus Badeuralub und Kultur wird. Erst 1 Woche Kairo mit Pyramiden besichtigen und danach 1 Woche Nilkreuzfahrt und dann noch 2 Wochen Badeurlaub in Hurghada. gut das ich schon etwas gespart habe,denn im Urlaub will ich auf nichts verzichtne müssen. In Ägypten soltle man schon mindestens ein 4* Hotel nehmen,damit die Qualitätsstandards mit denen in Deutschland mithalten können. Also werde ich jetzt gleich mal ein 4* oder 5* Hotel für unseren Badeurlaub raussuchen.
Mein Mann sagt,dass ich spinne…aber ich glaube die Luft am Meer wird ihm auch gut tun. Er hat ja Asthma und dieses mediterane Klima wird seinen Bronchien bestimmt gut tun. Er sagt allerdings,dass es im Juni schon viel zu heiß sein wird. Man wird sehen…bis jetzt waren wir immer nur im Winter dort. Aber ich liebe es eigentlich, wenn es warm ist und man hat ja immernoch die Möglichkeit sich im Meer eine Abkühlung zu gönnen.
Ich halte euch mit meinen Reiseplanungen auf dem laufenden.
Liebe Grüße
Uta
ihr wisst ja schon, dass ich Kinder über alles liebe! Und zwar nicht nur meine eigenen – die aber natürlich ganz besonders – sondern Kinder generell. Sonst wäre man in meinem Job auch wirklich fehl am Platz! Es kommt auch nur äußerst selten vor, dass mich ein Kind richtig anstrengt, um nicht zu sagen bis auf’s Blut nervt! Neulich war dennoch so ein Fall. Ich war mit einer guten Freundin von mir verabredet. Eigentlich sollten es nur wir beide sein, um wieder einmal ganz in Ruhe reden zu können. Aber, wie das manchmal so ist, ihr Mann musste arbeiten, kein anderer konnte – oder, was ich für viel wahrscheinlicher erachte, wollte – das Kind für ein paar Stunden nehmen und so musste sie es eben mitbringen. Soweit noch nicht ganz so schlimm.
Aber dieses Kind, ich sage euch, sowas habe ich selten erlebt. Der Junge ist sieben Jahre alt und man sollte doch meinen, dass er sich wenigstens ein bisschen mit sich selbst beschäftigen kann. Etwas malen, mit seinem Baukasten spielen oder zur Not mit seiner Kinderspielekonsole. Aber nein, das war dem Jungen nicht möglich. Keine fünf Minuten vergingen, in denen er nicht rumgenörgelt oder unser Gespräch unterbrochen hätte. Und das nicht etwa auf eine zumindest halbwegs liebe Art, sondern immer schreiend und keifend. Ich muss gestehen, dass ich richtig froh war, als sich meine Freundin nach zwei Stunden mit dem Kind wieder verabschiedete. Ich glaube, noch viel länger hätte ich das nicht ausgehalten, zumal erschwerend hinzukam, dass das Balg die ganze Zeit auch noch um sich getreten hat und versucht hat, dir mit seinen kleinen Fäusten eins überzubraten. Also, ich bin ja wirklich viel gewohnt, aber das ging dann auch mir zu weit.
Wir, die sich den Beruf der Erzieherin vom Herzen wünschten ausführen zu dürfen, haben´s ja manchmal überhaupt nicht leicht. Nämlich dann, wenn die Kinder denken, dass sie Regeln außer Acht gelassen werden dürfen und hier die Wände einrennen. An Tagen mit schlechtem Wetter mag der Bewegungsdrang ja ziemlich hoch sein, nachvollziehbar. Doch so ohne Sinn und Verstand rumzupoltern, geht ja nun mal gar nicht! Und ich finde genau das liegt daran, dass die Erziehung der Kinder zu Hause anfängt und wir ausbaden müssen, was sie so zusammen gekocht haben.
Die Qualifizierung der Fachkräfte in Kindergärten muss an alles angepasst werden. Da reicht es nicht in der Ausbildung nur gelesen zu haben, dass es Kinder gibt, denen die Erziehung recht egal ist. Ich habe in meiner alten Arbeitsstelle, also da, wo ich meine Ausbildung gemacht habe, viel davon mitbekommen, wie wichtig es ist, Fortbildungen zu machen. Schwierig wird es zwar dann, Zeit dafür zu finden. Denn, wenn wir in der Woche, wo die Eltern arbeiten müssen, eine Fortbildung machen, na dann kann man sich schon auf Ärger einstellen. Ist ja auch verständlich, wohin soll man die Kinder ständig hinbringen, wenn der Kindergarten dicht ist, mal für einen Tag. Und plant man solche Veranstaltungen am Wochenende, findet keiner der Erzieher Zeit.
Letztes Wochenende hab ich da mal so im Internet nach Fortbildungen ge schaut und bin auf das Internetportal Kinderzeit online gestoßen. Das ist eine Zeitschrift für Pädagogik und Bildung. Ich finde die mit ihren umfassenden Themengebieten sehr aufschlussreich und interessant. Klar gibt es mit Sicherheit noch hunderte… weitere Internetadressen. Die bieten nämlich auch Fortbildungen an. Vielleicht kann ich das ja mal durchtsetzten, dass evt. mal zwei Erzieher fehlen können. Dann wird das nicht so teuer, als wenn nur eine dran teilnehmen würde. Doch dadruch, dass überall gespart werden muss, bin ich mir gar nicht so sicher, ob wir eine Fortbildung überhaupt finanziert bekommen. Hinzu kommt auch noch, dass wir eigentlich zu viele Kinder haben, als das mal nur die Hälfte der Erzieher aufpassen kann. Naja, aber mal anfragen ist ja nicht verboten.
Heute waren meine Kinder extrem laut. Wir haben tatsächlich versucht Gläser springen zu lassen, Hohes C, ganz ohne Vitamine, das gesungene, soll ja angeblich die Gläser springen lassen. Jedenfalls kam eines der Kinder zu mir und hatte davon erzählt, irgendwie war wohl mal wieder der Fernseher oder irgend ein Film Auslöser für dieses Gerücht. Na dann probieren wir es mal aus, schlug ich vor. Die Kinder waren von der Idee natürlich begeistert. Ich frag mich immer wieder, warum es Kinder so gern laut mögen. Mich macht das manchmal ganz kirre. Also, liebe Meistersänger, sagte ich, dann legt mal los. Zuvor habe ich mir natürlich Watte in die Ohren gestopft, und ganz ehrlich, ich war selbst gespannt darauf, ob es funktionieren würde. Wir hatten ein paar Gläser auf den Tisch gestellt und nun plärrten die kleinen Quäker los und streckte die Zungen heraus. Blähten ihre Lungen auf und pustete, platzten fast vor Ehrgeiz. Mit roten Gesichter gaben die ersten auf, so langsam verstummt das Geschreie, doch die Gläser blieben ganz. Da sollten wir uns vielleicht doch lieben professionelle Unterstützung suchen. Hochzeitssängerinnen und auch Sänger zum Beispiel, sagte Sophie erschöpft. Nach diesem Erfolgslosen Unternehmen waren die Kinder für mindestens drei Stunden ruhig. So leise habe ich sie noch nie erlebt.
Ob sie darüber traurig waren, dass die Gläser nicht sprangen, nicht mal ein klitzekleiner Riss zu sehen war, oder ob sie sich leer geschrien haben, weiß ich nicht. Vielleicht sollte ich jeden Tag mit einem gemeinsamen Schreien beginnen, um dann Ruhe zu haben.
Ich habe auch schon von Schreikabinen gehört, in denen man nach Herzenslust schreien kann, wobei man aber andere nicht stört. Bis jetzt habe ich aber an deren Wirkung nicht geglaubt.
Habe ich schon geschrieben, dass ich Arabisch lerne? Oh, diese Sprache ist so anders und wahnsinnig interessant. Sie ist viel emotionaler als unsere Sprache, sie ist nicht so strikt grammatisch mit diesen tausend Regeln, die es im Deutschen gibt, aufgebaut. Das zeigt auch schon das Schriftbild, das nicht aus abgesetzten Strichen besteht, sondern aus verbundenen Linien, im heutigen Arabisch auch mit Punkten versehen, während diese früher weggelassen wurden. Wie stark die Schrift, die ganze Welt beeinflusst, zeigt sich schon daran, dass man Arabisch nicht von links nach rechts schreibt, sondern anders herum. Das verändert die gesamten Sehgewohnheiten. Denn wenn man mal darauf achten, ließt man alles von links nach rechts. Zum Beispiel auch Bilder. Das fällt natürlich erst auf, wenn man mal nach Ägypten oder in andere Ländern fährt, deren Schrift man von rechts nach links liest. Oder noch abgefahrener wird es in asiatischen Ländern sein, in denen man von oben nach unten liest.
Eine andere Sprache zu lernen ist so unglaublich spannend, weil man ganz viel über die eigene Sprache lernt. Das ging mir schon damals in der Schule so. Im Lateinunterricht hatten wir einen tollen Lehrer, der uns die angeblich tote Sprache, lebendig vermittelt hat. Denn Latein lebt nicht nur in den medizinischen Fachbegriffen. Eigentlich lebt sie da gar nicht, sie lebt viel mehr in unseren gesprochenen Sprache. In Ausdrücken und vor allem Bedeutungen, die aus dem Denken der alten Römer sich bis heute bewahrt haben. Der Lehrer war wirklich toll, kurz vor Weihnachten hat er sich wahnsinnig über die Fensterbilder gefreut, die er mit Hilfe von Schablonen basteln konnte. Er hatte sich über die Kleinanzeigen Bielefeld so eine Art Schneespray gekauft und damit weiße Fensterbilder gemalt.
Nun ist Weihnachten schon wieder vorbei und der Alltag hält langsam wieder seinen Einzug. Natürlich ist es im Kindergarten ziemlich leer, da nur wenige Eltern ihre Kinder nach Weihnachten zum Kindergarten bringen. Aber es gibt jedes Jahr immer wieder die gleichen Kinder, die kommen, da ihre Eltern leider arbeiten müssen. Wir versuchen dann immer den Kindern es so angenehm wie möglich zu machen und sie hauptsächlich abzulenken, da sie meistens traurig sind, dass ihre Eltern schon wieder arbeiten müssen. Mir geht es ja nicht anders, ich muss ja auch arbeiten, aber mich stört das nicht im Geringsten, da mein Mann auch wieder arbeiten muss und ich mich sonst zu Hause wahrscheinlich nur langweilen würde. Obwohl, ich könnte mich natürlich über meine Arbeitsbücher für Arabisch setzen oder mit meiner besten Freundin mal wieder zum Aerobic-Kurs gehen (eine weitere Leidenschaft von mir muss ich gestehen). Na Silvester ist ja auch bald, dann habe ich schon mal einen guten Vorsatz für das nächste Jahr.
Zurück zu den Kindern. Es ist gar nicht so einfach sie zu beschäftigen und sie aufzuheitern. Weihnachtslieder kann man nicht mehr singen, das haben wir zur Genüge schon vorher getan. Weihnachtsgeschenke basteln geht auch nicht mehr, Weihnachten ist ja schließlich vorbei und irgendwelche Weihnachtsgeschichten vorlesen funktioniert auch nicht mehr. Was macht man also mit den Kindern? Zum Glück sind wir zu zweit und uns fällt dann auch immer was ein. Für morgen haben wir zum Beispiel geplant mit den Kindern in die Schwimmhalle zu gehen und am Donnerstag einen Videotag einzulegen. Bei so wenigen Kindern ist das immer einfacher, da man sich schneller auf einen Film einigen kann.
Ansonsten gehen wir natürlich viel raus und spielen im Schnee oder machen einen Spaziergang zum benachbarten Altenheim, um den alten Menschen eine Freude zu machen.